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Welche Suchtmittel kennen Sie?
Nikotin: Nikotin wird oft gewaltig unterschätzt. Es ist ein weitverbreitetes, legales Suchtmittel. Das heisst es führt in die Abhängigkeit. Ich kann es ab einem gewissen Grad der Abhängigkeit nicht einfach lassen, das Rauchen. Zudem komme der Schaden den die Teerstoffe in unseren Atemwegen anrichten. Unsere Atemwege werden dadurch nachhaltig geschädigt. Oft spielen die Eltern eine Vorbildfunktion beim Rauchen.
Medikamente: Medikamente sollen eigentlich heilen und nicht zerstören. Gewisse Medikamente können aber in Abhängigkeiten führen (z.B. gewisse Schlafmittel). Steigende Dosierungen können uns in Abhängigkeiten führen. Ich kann plötzlich ohne dieses Medikament leben. Medikamente sind auch kein Ersatz für harte Drogen.
Alkohol: Durch übermässigen Alkoholkonsum sterben täglich Menschen. Die Schwierigkeit bei der Bekämpfung liegt da, dass dieses Suchtmittel gesellschaftlich anerkannt ist und seine zerstörerische Wirkung oft verharmlost wird. Die gesellschaftliche Anerkennung ist noch stärker als bei Nikotin. So trinken nicht nur Alkoholiker den Alkohol. Die Abhängigkeit wirkt zerstörerisch in das Zusammenleben mit Angehörigen. Sie ist auch verantwortlich für viele Verkehrsunfälle.
Haschisch, Marihuana (Kanabis): Hinter dem Konsum von Kanabis stecken oft ungelöste Probleme, die wie beim Alkohol verdrängt oder überspielt werden. Gelöst werden Probleme definitv nicht. Drogen schaffen nur neue Probleme. Kanabis bildet oft ein Einstiegstor für den Konsum von harten Drogen.
Heroin (Opiate): Heroin – ein elendes Leben in Abhängigkeit. Heroin wird meist gestreckt mit irgendwelchen Substanzen und ist darum lebensgefährlich. Der Weg aus dieser Suchtabhängigkeit ist sehr hart, aber möglich (wie viele Lebensberichte zeigen). Folienrauchen ist gleich gefährlich wie das Spritzen. Eine Überdosis kann zu schweren Vergiftungen führen oder sogar zum Tode.
Kokain, Crack: Kokain wirkt als Aufputschmittel und löst euphorische Zustände aus. Regelmässiger Konsum führt zu starker Abhängigkeit und kann seelische Störungen wie Verfolgungswahn oder gewalttätige Erregungszustände bewirken. Kokain wirkt zerstörerisch auf Körper und Geist (wie auch Heroin) Eine Überdosis kann eine Atemlähmung bewirken oder einen Herzstillstand auslösen. Crack und Freebase sind chemische Derivate des Kokains.
Synthetische Drogen: Da Herkunft, Reinheit und Zusammensetzung der Designerdrogen meistens nicht bekannt sind, kann über die Gefährlichkeit, die Intensität und die Dauer ihrer Wirkung nicht viel gesagt werden. Wer das Risiko eingeht, Designerdrogen einzunehmen, macht eine Fahrt ins Ungewisse.
Ecstasy: Ecstasy wird geschluckt (Tabletten in verschiedenen Farben). Es bewirkt euphorische Rauschzustände, enthemmt, steigert die Aggressivität und verwischt die Grenzen zwischen dem Ich, der Aussenwelt und anderen Personen. Ecstasy ist ein sog. Psychodroge wie LSD. Bei regelmässigem Konsum verliert Ecstasy seine Wirksamkeit rasch. Auch erhöhte Dosierungen bringen den erwünschten Rauschzustand nicht mehr.
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